Was macht eine Alarmzentrale für Kälteanlagen?

Eine Alarmzentrale nimmt rund um die Uhr Störmeldungen von Kälteanlagen entgegen und sorgt dafür, dass jemand reagiert. Das Signal kommt meist vom Regler der Anlage oder von einem Temperaturfühler, sobald ein Grenzwert überschritten ist. Ein Mitarbeiter telefoniert dann eine Alarmkette ab, bis jemand den Alarm übernimmt, und schickt bei Bedarf einen Kältetechniker los.

Viele Kältebetriebe haben einen eigenen Notdienst, und manche Unternehmen bezahlen eine besetzte Leitstelle für die Störmeldungen. Beide reagieren, wenn der Alarm ausgelöst wurde. Schlägt ein Temperaturalarm an, ist der Fehler bereits da, und die Ware wird wärmer. Deshalb enden so viele davon in einem Notdiensteinsatz in der Nacht oder am Wochenende.

Ist Maci eine besetzte Alarmzentrale?

Nein. Maci Intelligence ist eine automatische Überwachung von Kälteanlagen rund um die Uhr, mit Alarmierung und Eskalation. Bei Maci sitzt niemand am Telefon und arbeitet Ihre Alarmkette ab. Maci übernimmt die Aufgaben einer Alarmzentrale: Maci überwacht die Anlagen, alarmiert und gibt den Alarm weiter, wenn niemand reagiert. Auf den Alarm reagieren Ihre eigenen Mitarbeiter und Ihr Kältebetrieb.

Der Unterschied liegt darin, was überwacht wird. Maci Intelligence misst jede Minute Strom, Druck und Temperatur an mehreren Stellen der Anlage, und die KI lernt den normalen Betrieb jeder einzelnen Anlage. Verhält sich der Verdichter, der Verdampfer oder das Kältemittel anders als sonst, kommt die Warnung meist 3 bis 6 Wochen vor einem Ausfall. Dann lässt sich der Fehler bei einem geplanten Termin tagsüber beheben. Mehr zu den Messungen unter Kühlraumüberwachung und Sensoren.

Wie funktioniert ein Alarm von Maci, von der Abweichung bis zur Quittierung?

Die Sensoren messen jede Minute

Strom, Druck und Temperatur gehen verschlüsselt an Maci, über ein kabelgebundenes Netzwerk oder ein kleines LTE-Modem.

Die KI erkennt die Abweichung

Maci vergleicht mit dem normalen Betrieb der Anlage und schätzt ein, was nicht stimmt, wie ernst es ist und wie lange die Anlage voraussichtlich noch hält.

Der Alarm wird verschickt

Die erste Person auf der Liste bekommt ihn in der App, per E-Mail und per SMS, wenn sie SMS aktiviert hat. Jeder Alarm hat eine Stufe: kritisch, Warnung oder Info.

Jemand quittiert

Wer den Alarm übernimmt, quittiert ihn in der App. Die anderen auf der Liste sehen, dass er bearbeitet wird, und er geht nicht weiter.

Keine Reaktion: Die nächste Person wird benachrichtigt

Quittiert niemand innerhalb der eingestellten Zeit, geht der Alarm an die nächste Person auf der Liste.

Der Alarm wird mit einer Notiz abgeschlossen

Zu jedem Alarm speichert Maci, an wen er wie ging, wer ihn übernommen hat und wie er abgeschlossen wurde, mit der Notiz des Technikers.

Wie die Alarme in der App aussehen und wie Sie Stufen und Empfänger einstellen, steht auf der Seite zu den Alarmen in Maci Intelligence.

Was passiert, wenn niemand auf den Temperaturalarm reagiert?

Dann geht er weiter. Sie legen für jede Anlage, jeden Standort oder das ganze Unternehmen eine Reihenfolge fest und bestimmen, wie lange ein Alarm unquittiert bleiben darf, bevor die nächste Person benachrichtigt wird. In den Beispielen auf dieser Website sind es 2 Stunden.

Durch die Eskalation bleibt kein Alarm liegen, nur weil die einzige Person auf der Liste frei hat oder nicht aufs Handy schaut. Je kritischer die Anlage, desto kürzer sollte die Zeit sein.

Wer soll den Alarm bekommen: Personal, Betriebsleitung oder Kältetechniker?

Das legen Sie selbst fest, für jede Anlage, jeden Standort oder das ganze Unternehmen. Eine typische Alarmkette hat drei Stufen:

  • Das Personal vor Ort, das die einfachen Dinge prüfen kann: Ist die Tür zu, steht Ware vor dem Verdampfer, hat die Anlage Strom.
  • Die Betriebsleitung oder technische Leitung, die den Überblick hat und entscheidet, ob ein Techniker kommen muss.
  • Die Bereitschaft des Kältebetriebs, die übernimmt, wenn ein Techniker gebraucht wird.

Ihr Kältebetrieb kann direkt als Bereitschaft auf der Liste stehen. Der Betrieb legt selbst fest, welche seiner Mitarbeiter die Alarme bekommen, sodass sich der Bereitschaftsplan ändern kann, ohne dass Sie Ihre Liste anpassen. Der Techniker sieht die Messwerte und die Historie der Anlage, bevor er losfährt, und kann das richtige Ersatzteil mitbringen.

Für Facility-Management-Unternehmen, die die Kälte für viele Kunden betreuen, entscheidet dieselbe Liste, ob ein Alarm an Ihr eigenes Team, an den Kunden oder an den Kältebetrieb geht. Mehr zur Kälteüberwachung für Facility Management.

Wie kommt ein Kältenotdienst rund um die Uhr auf die Alarmliste?

Fragen Sie zuerst Ihren Kältebetrieb. Die meisten haben einen Notdienst, und im Wartungsvertrag steht meist, was er abdeckt und was ein Einsatz außerhalb der Arbeitszeit kostet. Klären Sie, wer als Bereitschaft auf der Liste stehen soll und ob die Alarme per SMS, E-Mail oder in der App kommen sollen.

Ohne festen Vertrag wählen Sie einen Kältebetrieb in der Nähe Ihrer Anlagen, der einen Notdienst hat und Ihren Anlagentyp kennt. Nachts entscheidet vor allem die Entfernung, wie schnell der Techniker vor Ort ist. Der Betrieb kann Maci Service kostenlos nutzen, um Daten und Historie der Anlage zu sehen und den Servicebericht zu schreiben.

Was ist der Unterschied zwischen einem Temperaturalarm und einer Warnung Wochen vorher?

Ein Temperaturalarm löst aus, wenn die Temperatur einen festen Grenzwert überschreitet, etwa 5 °C im Kühlraum oder −18 °C im Tiefkühler. Dann läuft die Anlage schon nicht mehr richtig, und es bleiben Stunden, um die Ware zu retten. Eine Warnung von Maci Intelligence kommt, wenn sich der Verdichterstrom, der Druck oder der Temperaturverlauf ändern, während die Raumtemperatur noch normal ist.

TemperaturalarmWarnung von Maci Intelligence
Ausgelöst durchTemperatur über einem festen GrenzwertStrom, Druck oder Temperatur weichen vom normalen Betrieb der Anlage ab
WannWenn der Fehler eingetreten istMeist 3 bis 6 Wochen vor einem Ausfall
Was Sie wissenDass es zu warm istWas abweicht, die wahrscheinliche Ursache und wie viel Zeit bleibt
Typisches ErgebnisNotdiensteinsatz, oft nachts oder am WochenendeGeplanter Termin tagsüber

Maci Intelligence alarmiert auch bei zu hoher Temperatur. Es kommt nur seltener so weit, weil sich die meisten Fehler schleichend entwickeln und vorher zu sehen sind. Wie die KI jede Anlage kennenlernt, steht unter KI bei Maci, und wie aus einer Warnung ein geplanter Termin wird, unter Wartung von Kälteanlagen.

Warum gibt es so viele Fehlalarme, und wie vermeidet man sie?

Die meisten Fehlalarme in der Kühlung entstehen durch feste Grenzwerte, die nicht zum tatsächlichen Betrieb der Anlage passen:

  • Abtauung: Bei jedem Abtauvorgang steigt die Temperatur um einige Grad, und ein enger Grenzwert löst mehrmals am Tag aus.
  • Türen, die beim Wareneingang oder Auffüllen offen stehen.
  • Ein Fühler direkt an der Tür oder im Luftstrom des Verdampfers.
  • Ein Grenzwert ohne Verzögerung, sodass schon eine kurze Spitze den Alarm auslöst.

Zu viele grundlose Alarme führen dazu, dass niemand mehr reagiert, und dann geht auch der echte unter. Maci Intelligence lernt den normalen Betrieb jeder Anlage, einschließlich Abtauung und täglicher Schwankungen, und meldet sich, wenn sich das Muster ändert. Die Alarme haben drei Stufen, sodass sich ein kritischer Alarm in der Nacht klar von einer Warnung abhebt, die bis morgen warten kann.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Maci Intelligence misst den Strom an der Anlage. Bleibt der Verdichter stehen, weil eine Sicherung ausgelöst hat oder eine Phase fehlt, ist das in den Strommesswerten zu sehen, bevor die Raumtemperatur nennenswert steigt. Der Alarm geht dann an die Liste.

Die Empfängerliste liegt außerdem bei Amazon Web Services in der EU, außerhalb des App-Servers, sodass Alarme auch dann verschickt werden, wenn die Maci-App nicht erreichbar ist. Fällt am ganzen Standort der Strom aus, hängt es davon ab, ob Sensoren und Router oder LTE-Modem noch Strom haben. Lagern Sie Ware, die einen längeren Ausfall nicht verträgt, sprechen Sie uns bei der Durchsicht Ihrer Anlagen auf eine Notstromversorgung für das Netzwerk an.

Was tun, wenn der Alarm nachts kommt?

  1. Quittieren Sie den Alarm in der App, damit er nicht an die nächste Person geht.
  2. Lesen Sie, was der Alarm meldet: was abweicht, die Stufe und die wahrscheinliche Ursache.
  3. Prüfen Sie das Einfache: Tür zu, Strom an der Anlage, Sicherungen und FI-Schalter, Anzeige am Regler, Eis am Verdampfer, Ware vor dem Luftansaug.
  4. Lassen Sie die Tür zu. Ein geschlossener Kühlraum hält die Temperatur länger, als die meisten denken.
  5. Ist der Alarm kritisch oder helfen die Prüfungen nicht, rufen Sie die Bereitschaft Ihres Kältebetriebs an.
  6. Messen Sie die Temperatur der Ware und lagern Sie sie um, wenn sie sich dem Grenzwert nähert.
  7. Halten Sie in einer Notiz zum Alarm fest, was Sie getan haben.

Jede Anlage hat einen Chat mit dem Handbuch ihres Reglers und Anleitungen zur Selbsthilfe in Ihrer Sprache, sodass die Bereitschaft bei den Prüfungen Hilfe bekommt. Steht die Anlage ganz still, lesen Sie den Ratgeber Kühlung ausgefallen.

Was kostet eine Alarmzentrale im Vergleich zur automatischen Überwachung?

Die drei Wege zu einem Temperaturalarm lösen unterschiedliche Aufgaben und haben unterschiedliche Preismodelle. Der größte Kostenpunkt ist selten der Alarm selbst. Es sind die Notdiensteinsätze und die Ware, die verloren geht, wenn der Alarm zu spät kommt.

Allgemeine Unterschiede. Die Lösungen lassen sich kombinieren, und viele behalten den Notdienst ihres Kältebetriebs als letzte Stufe auf der Liste.
Reagiert aufWie frühWer handeltNachteile
Besetzte AlarmzentraleStörmeldungen von Regler oder FühlerWenn der Grenzwert überschritten istEin Mitarbeiter telefoniert die Alarmkette abSieht nur die Meldung, die die Anlage sendet, und reagiert erst, wenn der Fehler da ist
Temperaturalarm per SMSTemperatur über einem festen GrenzwertWenn es zu warm geworden istWer die SMS bekommtViele Fehlalarme bei engen Grenzwerten, einfache Systeme nennen keine Ursache und eskalieren nicht
Vorausschauende Überwachung (Maci Intelligence)Strom, Druck und Temperatur an der Anlage, gemessen am eigenen NormalbetriebMeist 3 bis 6 Wochen vor einem AusfallDie Empfängerliste, mit Eskalation und dem Kältebetrieb als BereitschaftBraucht Sensoren an jeder Anlage und eine Person oder einen Betrieb, die auf den Alarm reagieren

Der Preis für Maci Intelligence hängt von der Zahl der Anlagen und Sensoren ab und wird nach einer kurzen Durchsicht als Angebot erstellt. Am fairsten ist der Vergleich mit dem, was Sie ein Notdiensteinsatz heute kostet.

Einen ausführlichen Vergleich von Datenlogger, Alarm am Regler, Alarmzentrale und vorausschauender Überwachung finden Sie im Vergleich der Kühlraumüberwachung. Wie aus weniger Alarmen für ein FM-Unternehmen weniger Einsätze werden, steht unter weniger Notdiensteinsätze.

Fragen und Antworten

Wie bekommt man einen Temperaturalarm per SMS?

Bei Maci Intelligence aktiviert jeder Empfänger SMS selbst mit seiner Handynummer. Der Alarm kommt dann per SMS, in der App und per E-Mail. Einfache Temperaturalarme mit SMS haben meist eine SIM-Karte im Fühler und schicken eine Nachricht, sobald ein fester Grenzwert überschritten ist.

Kann ein Alarm quittiert werden, und sieht man, wer reagiert hat?

Ja. Wer den Alarm übernimmt, quittiert ihn in der App, und er geht nicht weiter. Zu jedem Alarm speichert Maci, an wen er wie ging, wer ihn übernommen hat und wie er abgeschlossen wurde, mit der Notiz des Technikers.

Ist Maci eine besetzte Alarmzentrale?

Nein. Maci Intelligence ist eine automatische Überwachung rund um die Uhr mit Alarmierung und Eskalation. Bei Maci arbeitet niemand eine Telefonkette ab. Ihre eigenen Mitarbeiter und Ihr Kältebetrieb stehen auf der Empfängerliste und reagieren auf den Alarm.

Können wir den Notdienst unseres Kältebetriebs behalten?

Ja. Der Betrieb kann als Bereitschaft auf der Empfängerliste stehen und legt selbst fest, welche seiner Mitarbeiter die Alarme bekommen. Viele setzen ihn an die letzte Stelle, sodass er nur gerufen wird, wenn das eigene Team nicht weiterkommt.

Funktioniert der Alarm auch für Tiefkühlräume und Gefrierschränke?

Ja. Maci Intelligence überwacht Kühlräume, Tiefkühlräume, Gefrierschränke, Kühlmöbel und Kühltheken mit denselben Sensoren und derselben Empfängerliste. Grenzwerte und Normalbetrieb sind verschieden, und die KI lernt jede Anlage für sich.

Kommt der Alarm auch, wenn die Maci-App nicht erreichbar ist?

Ja. Die Empfängerliste liegt außerdem bei Amazon Web Services in der EU, außerhalb des App-Servers, sodass Alarme auch dann verschickt werden, wenn die App nicht erreichbar ist.

Was kostet Maci Intelligence?

Der Preis hängt von der Zahl der Anlagen und Sensoren ab und wird nach einer kurzen Durchsicht als Angebot erstellt. Zum Vergleich: Ein typischer Notdiensteinsatz in Dänemark kostet für etwa 15 Minuten Arbeit rund 360 € netto.